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In enger Zusammenarbeit mit den Schweizer Naturmuseen nahm die GEO-Redaktion die Grundeinheit des alpinen Naturraums unter die Lupe - einen Berg: die 3300 Meter hohe Tschima da Flix in Graubünden, deren Ausläufer über die Alp Flix bis zur 1600 Meter hoch gelegenen Gemeinde Sur reichen.
Experten haben am 3. Juni 2000 innerhalb von 24 Stunden 2092 Tier- und Pflanzenspezies gefunden. Darunter befanden sich auch eine in der Wissenschaft unbekannte und zwei unbenannte Spezies. Eine Nacktschnecke, die der Gattung Limax angehört und ein Blattfloh Trioza sind bisher unbenannt. Die Sensation war eine wissenschaftlich unbekannte Dungmücken-Spezies Rhexonza, deren nächste Verwandte in Nordamerika vorkommen. Sie wurde im Geröll gefunden.
Unter den 74 Naturforschern, die das sechs Quadratkilometer grosse Gebiet der Alp Flix nach seiner Artenvielfalt untersuchten befand sich, im Team für Moose, Flechten & Pilze auch Engelbert Ruoss vom Natur-Museum Luzern. 228 Flechtenarten wurden vom Spezialistenteam verzeichnet. Die Flechten gelten als Bioindikatoren für reine Luft.
Noch vier Luzerner waren an dem GEO-Tag beteiligt: René Heim, Peter Herger und Ladislaus Reser vom Natur-Museum Luzern und im Team der Insektenkundler Erwin Schaeffer von der Entomologischen Gesellschaft Luzern.
Für das Kinder-Team gehörten Kreuzotter und Bergmolch zu den aufregendsten Funden. Diese Gruppe von Nachwuchs-Taxonomen wurde von Museumspädagogen aus Chur geleitet.
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