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Gang zur Arbeit in die Grube |

Ansicht des Gonzen von Westen |

Stollenplan Bergwerk Gonzen |
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Während vieler Jahrhunderte wurden am Gonzen bei Sargans vor allem Eisen- und untergeordnet Manganerze abgebaut. Die Abbauintensität wurde stark geprägt durch konjunkturelle Schwankungen, so dass sich in der Geschichte des Bergwerkes Blütezeiten mit Betriebsunterbrüchen oft abwechselten. Von 1919 bis 1966 erfolgte durch die Eisenbergwerk Gonzen AG der bisher letzte Erzabbau.
Die Eisen- und Manganerzvorkommen am Gonzen haben eine maximale Mächtigkeit von 2 Metern. Das schichtparallele, zwischen stark verfalteten Kalkschichten eingebettete, Erzlager ist abgewickelt auf einer Länge von drei Kilometern nachgewiesen und mindestens dreihundert Meter breit. Der Eisengehalt des Erzes beträgt durchschnittlich etwas über 50 Prozent. Bisher wurden rund 2.7 Millionen Tonnen Erze gewonnen, während die Vorräte auf 5.5 Millionen Tonnen (2.3 Mio. To. sicher, 2.4 Mio. To. wahrscheinlich, 0.8 Mio. To. möglich) geschätzt werden.
Weiterführende Literatur:
J. Oberholzer: Das Eisenerzvorkommen im Gonzen bei Sargans. Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, XIII. Lieferung, Band 1, Bern 1923
W. Epprecht: Die Eisen- und Manganerze des Gonzen. Beiträge zur Geologie der Schweiz, Geotechnische Serie, Lieferung XXIV, 1946
Das Eisenbergwerk Gonzen, Redaktion This Adank, 1984, Verlag Pro Gonzenbergwerk, Sargans. Wird als Exkursionsbeilage abgegeben.
Erfahrungsbericht:
folgt |
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