
Der Kiebitz brütet am Boden

Jungkiebitz
www.vogelwarte.ch |
Vortrag
Freitag,11. Dezember 2009
Schutzmassnahmen für den Kiebitz im Wauwilermoos
Der Kiebitz ist europaweit gefährdet. In der Schweiz ging sein Bestand von 1000 Paaren 1975 auf heute 100 zurück. Der Bruterfolg ist wegen hoher Gelege- und Kükenverluste durch Landmaschinen und Prädatoren so gering, dass sich unser Bestand nur dank Einwanderung halten kann. Seit 2005 prüft die Vogelwarte im Wauwilermoos Schutzmassnahmen für den Bodenbrüter. Dank der kiebitzfreundlichen Bewirtschaftung der Felder durch die lokalen Bauern, die von Bund und Kanton unterstützt wird, und dank Elektrozäunen gegen Fuchs & Co. schlüpfen nun 68% der Gelege und die mittlere Nachwuchsrate stieg auf 0,6 flügge Junge pro Paar. Das ist nur ganz knapp unter dem bestandsichernden Mass von 0,7 Junge pro Paar. Der Aufwand für die Schutzmassnahmen ist aber hoch, und wir versuchen nun, ihn auf ein erträgliches Mass zu reduzieren.
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