

Gegenüberstellung einer Fotographie und einer geologisch interpretierten Ansicht von F. J. Kaufmann von 1867.
(Quelle: Mengis + Lorenz AG)
Gelb und orange: helvetisches Tertiär
grün: helvetische Kreide |


Seismisches Nord-Süd-Profil zwischen Weggis und Obermatt. Im Profil oben rechts deutlich zu erkennen: Rutschung des Erdbebens von 1601 im Vierwaldstättersee.
(Quelle: Michael Schnellmann, Geologe, in ethlife www.ethlife.ethz.ch) |
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Donnerstag, 17. Juli 2003
Exkursion Geologie vom Schiff aus.
| Leitung: |
Dr. Franz Schenker, Geologische Beratungen, 6045 Meggen |
| Programm: |
Abfahrt 8:15 h Schiffsteg KKL, beim alten Ruderclub-Haus, anschliessend Fahrt mit dem "SEEBÄR" mit Halten beim Schwimmbagger Nautilus vor Stansstaad, bei dem Hartsteinwerken Kehrsiten, in der Obernau, und im Steinbruch von Beckenried. Es werden weitere geologische Aufschlüsse angefahren.
Ankunft bei KKL um ca. 16 Uhr. |
| Ausrüstung: |
Gute Schuhe, Badzeug inkl. Sonnenschutz, Zwischenverpflegung, ev. Hammer und Lupe |
| Anmeldung: |
Dr. Franz Schenker, Geologe, PF 221, 6045 Meggen, Fax 041 378 03 03, franz.schenker@fsgeolog.ch. |
| Kosten: |
Fr. 50.-, Kinder bis 12 J. 1/2 Preis. |
Erdbebezeugen in den Seebeben
Wie die Menschen das Beben von 1601 erlebt haben, ist dank den Auszeichnungen des Ausgenzeugen Renward Cysat, des damaligen Luzerner Stadtschreibers, historisch gut dokumentiert. - ETH-Geologen liefern jetzt vom Grund des Vierwaldstättersees den genauen Befund über die Seerutschungen, die das Beben zur Folge hatte. Die Forscher weisen zudem nach, dass es in der Innerschweiz im Laufe der Jahrtausende mehrere weitere starke Erdstösse gab.
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