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Programm Winter 2000 / 2001
(Veranstaltungen zusammen mit dem SAC und dem SIA)
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| Vortrag
RAUMSCHIFF ERDE: "ENTERPRISE" ODER "TITANIC"
Freitag, 27. Oktober 2000
Eingeladen sind auch die Mitglieder der SIA
Droht "Raumschiff Erde" am Berg der sich häufenden globalen Probleme zu zerschellen? Die Raumfahrt bietet uns Mittel zum planetaren Management mit dem Ziel besseren Haushaltens mit den begrenzten Naturgütern. Langfristig könnte durch Energieproduktion und Rohstoffgewinnung im Weltraum das irdische Ökosystem entlastet werden. Für Europas Raumfahrtprogramme ist die Europäische Weltraumorganisation ESA zuständig. Für den Preis von sechs Café crème pro Jahr und Kopf ist die Schweiz gleichberechtigtes und aktives Mitglied. Schweizer Weltraumwissenschaft und Weltraumtechnologie sind dank der ESA-Beteiligung weltkompetitiv.
Referent: Dr. Peter Creola, Direktor Swiss Space Office (SSO), Bern
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 20.00 Uhr
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Geologischer Längsschnitt des Gotthard-Basistunnels |

Schacht Sedrun |

Linienführung |
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| Vortrag
GEOLOGIE UND INGENIEURSKUNST BEIM GOTTHARD-BASISTUNNEL DER NEAT
Freitag, 10. November 2000
(Vgl. entsprechende Exkursionen vom Freitag 17. Nov.)
Eingeladen sind auch die Mitglieder der SIA und SAC
Der NEAT-Tunnel durch den Gotthard wird eine Länge von 57 km haben. Mehr als 85 % des Tunnels werden in standfestem Gebirge verlaufen, und die Hauptstrukturen verlaufen günstig steil und senkrecht zur Tunnelachse. Geringe Gesteinsqualität weisen sedimentäre Einschaltungen des Karbons und des Mesozoikums sowie eine tektonisch stark beanspruchte Zone am Südrand des Aar-Massivs auf. Diese geotechnisch schwierigen Strecken stellen Geologen und Ingenieure vor spannende Aufgaben.
Referent: Dr. Franz Keller, Geologe, Dr. M. Kobel + Partner AG, Zug
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 20.00 Uhr
Zusatzinformationen: zu finden auf www.alptransit.ch |
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| Vortrag
ANTARKTIS - EIN REISEBERICHT
Freitag, 24. November 2000
Die Referentin hat im Februar 2000 an einer Studienreise in die Antarktis teilgenommen. Sie wird in folgende Themen Einblick gewähren: Politische und wirtschaftliche Aspekte bisher und heute (Walfang, Bodenschätze, Militär); Natürliche Gegebenheiten (Geologie, Klima, Flora, Fauna) und deren Spezialitäten (Eisformen, Tafeleisberge, Vulkanismus).
Referentin: Carola Istel, Biologin, Ebikon
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 20.00 Uhr.
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Märchenwiese im Bodental |

Krainer Lilie |
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| Vortrag
KARAWANKEN
Freitag, 15. Dezember 2000
(Vgl. entsprechende Exkursionen vom Sommer 2001)
Vortrag (mit Dias) über eine Weitwanderung durch die Karawanken von Krainberg nach Eisenkappel. Sie erhalten einen Eindruck über die besondere Schönheit der Berg- und Pflanzenwelt (viele Endemiten) dieses östlichsten Teils der Alpen im Österreichischen Bundesland Kärnten an der Grenze zu Slowenien. Daneben werden auch Geologie, Bergbau, Geschichte, ansässige Bevölkerung und regionale Kultur mit einem Seitenblick gestreift.
Der Abend ist als Einführung für die Teilnehmer an den botanisch-naturkundlichen Sommerexkursionen 2001 gedacht. Es sind aber auch alle weiteren Interessierten herzlich eingeladen.
Referent: Rolf Mürner, Biologe, Meggen
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 20.00 Uhr
Buchtipps:
- Hans M. Tuschar, KARAWANKEN Brücke und Bollwerk, 1989 Verlag Johannes Heyn
- Wolfgang Adler, Karl Oswald, Raimund Fischer: "Exkursionsflora von Österreich" 1994, Verlag Ulmer |
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| Vortrag
MITTEILUNGSABEND DER NGL
FREITAG, 19. Januar 2001
Pflanzen und Tiere in barocker Sicht
Lebewesen als Symbole am Hergiswalder Bilderhimmel: Während Tiere und Pflanzen in frühen sakralen Kunstwerken höchstens als Staffagen dienen durften, begann die präzise Naturdarstellung im Frühbarock vorerst mit Symbolpflanzen, z.B. der Lilie und Emblemtieren wie dem Löwen. Der Bilderhimmel auf Hergiswald ist dagegen eine faszinierende Fundgrube von Naturbildnissen und zeigt, wie schwer man sich tat, die lebende Natur überhaupt zur Kenntnis zu nehmen und wie souverän der Luzerner Maler Kaspar Meglinger diese Aufgabe gemeistert hat.
Referent: Dr. Josef Brun-Hool, Luzern
Erich Nelson, Bildwerk der Gattung Orchis
Erich Nelson (1897 - 1980) hat sein Leben der Erforschung der Gestalt von Pflanzen - insbesondere Orchideen - gewidmet. Das 2001 erscheinende Werk besteht aus einem Textteil mit Beiträgen von Philip Cribb, Sandro Pignatti, Peter Peisl, Heinrich Zoller, Gerda Nelson, Daniel Moser und Alexander Kocyan sowie 80 bisher unveröffentlichten Abbildungen der Gattung Orchis. Ein bibliophiles Erlebnis von dauerhaftem Wert.
Referent: Dr. med. Edwin Flury, Muri BE
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 2000
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Vortrag
(Vgl. Exkursion am 10. Februar)
WASSERVÖGEL IN LUZERN
Freitag, 2. Februar 2001
Unter der Leitung von Alfred Schwab zählen die Luzerner Ornithologen seit 1954 jeden Winter die Wasservögel in der Luzerner Seebucht. An der Schweizerischen Vogelwarte Sempach wurden diese Daten nun zusammengestellt und ausgewertet. Die Referentin gibt einen Einblick in die Veränderungen der Wasservogelbestände und zeigt die Hintergründe auf für die spektakuläre Zunahme der Kolbenente in den letzten Jahren.
Referentin: Dr. Verena Keller, Schweizerische Vogelwarte Sempach
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 2000
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Vortrag
(Vgl. Exkursion am 19. Mai)
VISIONEN FÜR DAS FLUSSGEBIET KLEINE EMME
FREITAG, 09. März 2001
(Eingeladen sind auch die Mitglieder des SIA)
Der Unterlauf der Kl. Emme ist kanalisiert und infolge der Besiedelung und Industriealisierung ökomorphologisch stark beeinträchtigt (Sohlenstufen, fehlende Quervernetzung zu Seitenbächen, geringe Strukturvielfalt). Mit Hilfe einer neuen Philosophie der Flussgebietsplanung werden für die Kl. Emme Vorgehensweisen für einen integralen Gewässer- und Hochwasserschutz vorgeschlagen.
Referent: Dr. Pius Stadelmann, Kant. Amt für Umweltschutz, Luzern
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 2000 Uhr
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Vortrag
(Vgl. Exkursion am 31. März)
PFLANZENSCHUTZ MIT NÜTZLINGEN IN DER BLUMENGÄRTNEREI
Freitag, 23. März 2001
Es wäre ideal, wenn nicht mehr mit Giften gegen Schädlinge gespritzt werden müsste. Die Gärtnerei Heini hat seit über 13 Jahren Erfahrung mit dem Einsatz von Nützlingen. Tony Muff und Isidor Heini zeigen interessante Einblicke in die Welt von Nützlingen und Schädlingen.
Referenten: Tony Muff und Isidor Heini, Heini AG, Gartenbau, Luzern
Ort/Zeit: Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 / 2000
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| Kurs in Astronomie
VOM URKNALL ZUM HEUTIGEN UNIVERSUM
4 Mittwoch-Abende im März 2001
Der Kurs führt an vier Abenden in neue Erkenntnisse der Astronomie ein und gibt Anregungen zum Beobachten der Gestirne. An drei Abenden werden Grundlagen zum Verständnis des Aufbaus und der Entwicklung des Universums dargestellt; dabei wird besonderer Wert auf Veranschaulichung gelegt. An einem Abend in der Sternwarte erfahren die Kursteilnehmer, wie Beobachtungen durchgeführt werden und welche Objekte sich dazu besonders lohnen.
| Leitung: |
Max Spindler, Mathematiker ETH, Horw |
| Programm: |
Kursabende im Gebäude der HSW Luzern, Zentralstrasse 9, Luzern sowie in der Sternwarte Hubelmatt Luzern. |
| Beginn: |
Mittwoch, 7. März 2001 um 2000 Uhr im Raum 3.18 HSW Luzern.
Die weiteren Daten:
14. März (Aula der HSW Luzern)
21. März (Sternwarte oder in der HSW)
28. März (HSW oder Sternwarte) |
| Anmeldung: |
bis 10.02.01 an R. Kunz, St. Karlistrasse 43, 6004 Luzern oder E-Mail: rkunz@hsw.fhz.ch |
| Kosten: |
Fr. 48.- |
Mitglieder der NGL erhalten bei ausgebuchtem Kurs den Vorzug
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