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Winter 2001/02 Vorträge und Kurse
Teil 1
(Veranstaltungen zusammen mit dem SAC und dem SIA)
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Vortrag
GeoPark: ERDGESCHICHTE ZUM ANFASSEN
FREITAG, 26. Oktober 2001
Seit 1999 entstehen in der Ostschweiz, in den Glarneralpen zwischen Calanda, Churfirsten und Tödi, der GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland. Aspekte aus dem Bergbau, der Rohstoffgewinnung und der Geologie werden thematisiert und in einem abenteurlichen Park dargestellt. Eines der ehrgeizigsten Teilprojekte ist die Vorbereitung der Anmeldung der Glarner Hauptüberschiebung als UNESCO-Weltnaturerbe, welche zur Zeit in vollem Gange ist. Nach einem Einblick in die Erdgeschichte der Glarneralpen werden die Ziele und Arbeiten des GeoParks vorgestellt.
| Referenten: |
David Imper, Geologe, Projektteam GeoPark Sarganserland-Walensee-Glarnerland |
| Ort: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 |
| Zeit: |
20.00Uhr |
| Weitere Infos: |
http://www.geopark.ch/home.html |
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Vortrag
HÖHLEN UND KARST DER ENTLEBUCHER UNTERWELT
FREITAG, 9. November 2001
Die Schrattenfluh im Entlebuch ist eines der eindrücklichsten Karstgebiete und Höhlensysteme in den Voralpen. Seit 1959 wurden 254 Höhlen erforscht, 32 km vermessen. Anhand von eindrücklichen Bildern werden die Höhlen präsentiert: die Neuenburgerhöhle mit 7570 m als längste, das Alpenschneehuhn-Höhlensystem mit 478 m Tiefgang als tiefste. Methoden der Vermessung sowie das Arbeiten mit dem neuen Höhlen- und Karst-GIS (Geographisches Informations System) erleichtert heute die Erforschung der Höhlen.
| Referent: |
Roman Hapka, Gemeinschaft Höhlenforschung Schrattenfluh |
| Ort: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 |
| Zeit: |
20.00Uhr |
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Vortrag
BIOSPHÄRENRESERVAT ENTLEBUCH: WIE WEITER?
FREITAG, 23. November 2001
Das Büro des Kommitees Man & Biosphere der UNESCO hat am 21. September 2001 das Biosphärenreservat Entlebuch anerkannt. Damit erhält das Entlebuch ein Kompetenzzentrum, das künftig Forschung und Bildung, Regionalwirtschaft sowie regionale und lokale Projekte im Entlebuch initiieren und koordinieren wird. Was ist das Modell Entlebuch? Was soll geforscht und vermittelt werden? Anhand einer lebhaften Bildpräsentation werden die künftigen Aktivitäten präsentiert.
| Referent: |
Dr. Engelbert Ruoss, Geschäftsleitung Biosphärenreservat, Schüpfheim |
| Ort: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 |
| Zeit: |
20.00Uhr |
| Weitere Infos: |
http://www.biophaere.ch |
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Vortrag
GIS - GEOGRAPHISCHES INFORMATIONSSYSTEM: EIN HIGH-TECH WERKZEUG FÜR ALLE
FREITAG, 14. Dezember 2001
Geographische Informationssysteme (GIS) finden eine immer breitere Verwendung. Die Raumplanung, der Umweltschutz, der Notruf 144 oder beispielsweise die Rückversicherung bedienen sich des GIS. Wie funktioniert ein GIS? Welche Grundlagen müssen bereitgestellt werden? Wie entwickelt sich das GIS von der digitalen Karte zur GIS-Anwendung im Internet? Die Fragen werden anhand von konkreten Beispielen dargestellt.
| Referent: |
Thomas Hösli, Geograf und Daniel Peter, Geograf, GIS-Koordinationsstelle des Kantons Luzern |
| Ort: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1 |
| Zeit: |
20.00Uhr |
| Weitere Infos: |
http://www.gis-luzern.ch |
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Vortrag
Das Hirn - die Quelle von Handeln und Sein
FREITAG, 01. Februar 2002
Das Hirn ist das genialste Organ des Menschen, das es dahin gebracht hat, nicht nur zu denken, sondern über sich selbst nachzudenken. Dadurch erforscht es sich im Rahmen der Hirnforschung gleichsam selber. Und die Hirnforschung brachte heraus, dass das Hirn aus verschiedenen Zellsystemen im Dienste der Wahrnehmung, des sich Fortbewegens, des Redens, des Erlebens von Kunst, etc. besteht, die je nach Art und Ort einer Krankheit zerstört werden und nicht mehr voll plastisch kompensiert werden können.
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Vortrag
DAS HIRN UND SEINE LEISTUNGEN AUS PHILOSOPHISCHER SICHT
FREITAG, 01. März 2002
"Das Hirn erforscht sich im Rahmen der Hirnforschung gleichsam selbst". Diese Aussage ruft nach philosophisch-kritischem Nachdenken, denn sie konfrontiert uns mit der verblüffenden Tatsache, dass die Akteure der Hirnforschung gleichzeitig Subjekte, Objekte und Mittel der Erkenntnis sind. Am Ende der philosophiegeschichtlich angereicherten Reflexion werden die Fragen zahlreicher sein als sichere Antworten, was die Bewunderung für die Hirnforschung zwar nicht schmälern, wohl aber relativieren dürfte.
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Vortrag
31 GROSSE SOMMEREXKURSIONEN - EIN RÜCKBLICK
MITTWOCH, 20. Februar 2002, 1900 Uhr, Restaurant Rütli, Luzern
Seit 30 Jahren führt die NGL mehrtägige Sommerexkursionen in auserlesene Naturgebiete der Schweiz und ins umliegende Ausland durch. Weit über 200 Mitglieder haben sich hier in eigener Anschauung und in eigenem Erleben Kenntnisse und Einsichten in natürliche Zusammenhänge erworben und dabei auch eine persönliche Beziehung zur Natur aufgebaut. Die Sommerexkursionen haben zudem auch bleibende Freundschaften begründet. Der Vortrag will anhand von Bildern von mehr als einem Dutzend Teilnehmern Erinnerungen wachrufen und in die Zukunft weisen.
| Referent: |
Dr. Josef Brun-Hool, Luzern |
| Ort: |
Rütli-Saal, Rest. Rütli |
| Zeit: |
1900 Uhr |
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keine Restauration, jedoch Getränke |
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Vortrag
DIE HEILIGEN WASSER IM WALLIS - WO GOTT NICHT SELBER WÄSSERT
FREITAG, 15. März 2002
Im Wallis - allseitig abgeschirmt von hohen Gebirgsketten - ist das Klima so trocken, dass die Menschen an den sonnenverbrannten Hängen über dem Rhônetal auf künstliche Bewässerung angewiesen sind. Gespeist werden die ausgeklügelten Bewässerungsanlagen seit Jahrhunderten von den Gletschern der Seitentäler.
Hinweis: Im Mai wird eine spezielle NGL-Exkursion einen Augenschein vor Ort ermöglichen!!
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Bergkristall |
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Kurs
MINERALIEN UND GESTEINE: BESTIMMUNG UND PRAKTISCHE ANWENDUNG
FREITAG, 15. März 2002
An drei Abenden werden Sie in Methoden zur Bestimmung von Mineralien und Gesteinen eingeführt. Der Kurs soll Sie in die Lage versetzen, Gesteine und wichtige Mineralien bei Ihren Wanderungen in den Bergen erkennen zu können. Für Interessierte wird zudem auf die Bedeutung der Mineralien und Gesteine im täglichen Leben und in der Technik eingegangen. Wir werden deshalb zwei Gruppen bilden: die eine Gruppe wird sich ausschliesslich dem Bestimmen widmen, die andere wird das Schwergewicht auf die technische Mineral- und Gesteinskunde ausrichten. Wir bitten Sie deshalb bei der Anmeldung, auf ihr Interessengebiet hinzuweisen (a: Mineral- und Gesteinsbestimmung, b: technische Mineral- und Gesteinskunde).
Teilnehmerzahl beschränkt !!
| Leitung und Organisation: |
Dr. Franz Schenker, Geologische Beratungen, Meggen
Rudolf Kunz, Geograf, Luzern |
| Kursdaten: |
jeweils Dienstag 5./12./19. März 2002 |
| Kurszeiten: |
1930 Uhr bis ca. 2100 Uhr |
| Kursort: |
Kantonsschule Luzern Alpenquai, Abteilung Geographie, 2. Stock im Mitteltrakt |
| Anmeldungen |
bis Ende Januar 2002 zu richten an:
R. Kunz, St. Karlistrasse 43, 6004 Luzern
oder E-Mail: rkunz@hsw.fhz.ch |
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