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Winter 2002/03
Teil 2
ACHTUNG !!
Unsere Vorträge beginnen neu um 18'15 Uhr !!
Für Vorträge ist keine Anmeldung erforderlich.
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Vortrag
(auch für SIA und SAC)
DIE PERUANISCHEN ANDEN - EINE KULTUR-LANDSCHAFT SEIT JAHRTAUSENDEN
Freitag, 10. Januar 2003, 18'15 Uhr
Der Andenstaat Peru, 30 mal so gross wie die Schweiz, mit dem höchst gelegenen See der Welt und den grössten Gletschern in den Tropen, ist in Nord-Südrichtung in drei Landschaften gegliedert. In die Küstenlandschaft, das Tiefland im Osten und dazwischen die bis auf 6800 m hoch aufragenden Anden. Beide Tiefländer sind von den Anden abhängig. Alle drei Landschaften weisen unterschiedliche Tier- und Pflanzenwelten auf und harte Lebensbedingungen für die Menschen. Dennoch oder vielleicht ge-rade deshalb haben sich hier die Hochkulturen Südamerikas entwickelt, die in der Kultur der Inka ihren Höhepunkt aber auch ihr grausames Ende fanden. Heute ist das Land in den Anden ein Land zwischen zwei Welten und voll von politischerSprengkraft.
| Referentin: |
Carola Istel, Lic. rer. nat., Ebikon |
| Ort/Zeit: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1, 1815 Uhr |
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Informationsabend zu den einwöchigen Sommerexkursionen
SOMMEREXKURSIONEN: RÜCKBLICK 2002 UND AUSBLICK 2003
Freitag, 17. Januar 2003
Anhand von Dias der Leiter und Teilnehmer blicken wir zurück auf unsere Exkursionen in die Berge Le Reculet, Le Vuache und Mont Salève sowie in die Naturschutzgebiete von Moulin de Vert und Vallon de lAllondon in der Region Genf. Die Fotografen sind gebeten, mit Rolf Mürner bis Ende Jahr Kontakt aufzunehmen.
Anschlissend informieren wir Sie über die Exkursionen 2003 im Maggiatal. Mit einigen Dias erhalten Sie einen Eindruck, was Sie etwa erwartet.
| Referenten: |
Baur Bruno, Geisser Rolf, Mürner Rolf |
| Ort/Zeit: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1, 1815 Uhr |
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Mitteilungsabend NGL / 2 Vorträge
NATÜRLICHE BESTANDESREGULATION BEI GEMSEN
Freitag, 31. Januar 2003, 18'15 Uhr
Die Gemspopulationen des Schweizerischen Nationalparks werden primär durch den dichteunabhängigen Wetterfaktor und erst sekundär durch dichteabhängige Variablen limitiert. Das Sozialsystem der Gemsen ist auf einem relativ tiefen Evolutionsniveau stehen geblieben und garantiert damit rasches Abfedern erhöhter Sterblichkeit, weil es für physiologische und ökologische Flexibilität genügend Freiraum lässt.
| Referentin: |
Helene Häsler, Biologin, Eidg. Institut für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf |
MÖGEN PFLANZEN HIRSCHE?
Mit einem Experiment im Schweizerischen Nationalpark wurde folgenden Fragen nachgegangen: Haben weidende Rothirsche Einfluss auf das Wachstum der Pflanzen? Sind verschiedene Vegetationstypen unterschiedlich adaptiert an den Beweidungsdruck? Wie verhält sich der Nährstoffgehalt der Pflanzen unter Beweidung? Fressen Hirsche dort wo der Phosphorgehalt im Boden hoch ist?
| Referentin: |
Conny Egenter, Biologin, Eidg. Institut für Wald, Schnee und Landschaft, Birmensdorf |
| Ort/Zeit: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1, 1815 Uhr |
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NGL-Apéro - Auch im Jahr 2003 !!!
Montag, 10. Februar 2002, 1800 Uhr, A2/6, Horw
Zielpublikum
Beruflich aktive Natur- und Ingenieurwissenschaftler/Innen aus der Region Luzern/Innerschweiz, die Mitglied der NGL oder einer anderen Fachvereinigung, wie SIA, Ökologenverband, etc. sind.
Ziele
Plattform für ein interdisziplinäres einmaliges Treffen pro Jahr für alle oben beschriebenen Personen. Kurzvorträge, Diskussion, Kontakte, Apéro, etc.
Kurzstatements zu folgendem Thema
"Ingenieurwissenschaften und Naturwissenschaften - Gemeinsames und Widersprüchliches"
Franz Schenker, Geologische Beratungen, Dr. phil. nat., dipl. Mineraloge / Petrograph, 6045 Meggen
Gregor Schwegler, Plüss Meyer Partner AG, Dr. sc. techn., dipl. Bauing. ETH/SIA, 6005 Luzern
Rahmenpräsentation
Fredy Rey, Kantonsingenieur, Einblick in spezielle ökologische und ingenieurtechnische Aspekte am Bauwerk A2/6
Anmeldung erforderlich
Bis 31. Januar 2003
E-Mail: matthias.achermann@lu.ch oder
Telefon: 041/2286060
Ort
Baubüro der Projektleitung A2/6, Kantonsstrasse 162, 6048 Horw, Parkplätze vorhanden (vor dem Gebäude oder beim Sportplatz vis à vis, seeseits)
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Vortrag
(auch für SIA und SAC)
SPEZIALFALL DER FORSTWIRTSCHAFT - DIE KORKEICHE
Freitag, 21. Februar 2003, 18'15 Uhr
Einmalig im Reich der Botanik regeneriert die Korkeiche ihre Rinde wiederholt. Die forstliche Nutzung der Korkrinde prägen das mediterrane Landschaftsbild, z.B. in Portugal. Als Flaschenstopfen tritt die Korkrinde ihren Weg in die weite Weinwelt an. Barbara Posch hat als Forstingenieurin seit einigen Jahren Kontakt zu den verschiedensten Akteuren in der Korkwirtschaft (Produktion bis Recycling).
| Referentin: |
Barbara Posch, Dipl. Forsting., LMU-München, Luzern |
| Ort/Zeit: |
Universität Luzern, Pfistergasse 20, Hörsaal T1, 1815 Uhr |
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Vortrag (mit Exkursion im Sommer)
(auch für SIA und SAC)
RAUCHSCHWALBEN IM SANDWICH VON LANDWIRTSCHAFT UND WETTER
Freitag, 21. März 2003, 18'15 Uhr
Schwalben leben im Kulturland und sind ein guter Gradmesser für die Qualität dieses Lebensraumes. Reicht das Nahrungsangebot im intensiv genutzten Wies- und Ackerland, um den Nachwuchs zu sichern? Rauchschwalben werden heute in weiten Teilen Europas als gefährdete Art eingestuft. Genügen 5-7 flügge Junge, um die Sterblichkeit der Brutvögel auszugleichen? Um den Ursachen für den Rückgang auf die Spur zu kommen, werden europaweit Untersuchungen angestellt, an denen auch die Vogelwarte beteiligt ist. Im Vordergrund stehen Fragen zur Ökologie und zur Populationsdynamik.
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