Freitag 3. Februar 2006 Schweizer Wiesen und Weiden ökologische Wüsten oder Hort der Biodiversität?
Grasland stellt das bedeutendste Landschaftselement der Schweiz dar. Die Nutzungsintensität und deren Veränderung über die Zeit beeinflussen den Pflanzenbestand und damit die Biodiversität stark. Wie entwickelte sich die Vielfalt in den letzten Jahrzehnten? Hat die Biodiversität unter der Intensivierung gelitten? Welche Möglichkeiten zur Förderung der Biodiversität bieten ökologische Ausgleichsflächen? Gibt es Unterschiede zwischen Berggebiet und Mittelland?
Andreas Lüscher präsentiert Ergebnisse aus einem 30-Jahre-Vergleich, den sein Team im Rahmen des NFP 48 durchführen konnte. Das flächenmässig riesige Potenzial der Wiesen und Weiden muss möglichst gut für eine ökologische Landbewirtschaftung genutzt werden. Dies ist aber nur möglich, wenn die anfallende Pflanzenmasse als Futter auf dem Landwirtschaftsbetrieb verwertet werden kann.
Leitung:
MPD Dr. Andreas Lüscher, dipl. Ing. Agr. ETH, Agroscope, Eidg. Forschungsanstalt für Agrarökologie und Landbau (FAL), Reckenholz