Naturforschende Gesellschaft Luzern
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Von Kabeln und Plastik

Wieso bringt Strom eine Lampe zum Leuchten?

Wenn man sich eine Glühlampe genau anschaut, kann man darin einen feinen Draht erkennen. Mit dem Druck auf einen Lichtschalter macht man dem Strom den Weg durch das Kabel und durch diesen feinen Draht in der Lampe frei. Eigentlich ist dieser Draht aber viel zu dünn, für den vielen Strom. Deshalb drängeln und schubsen sich die Elektronen, aus denen der Strom besteht, ganz fürchterlich auf ihrem Weg durch den engen Draht. Dadurch wird der Draht immer wärmer und schliesslich so heiss, dass er zu glühen beginnt. Dieses Glühen ist es am Ende, das so viel Licht gibt, dass man mit einer Glühlampe im Dunkeln lesen kann. Erfunden wurde die Glühlampe vor über 100 Jahren, 1897, von dem Amerikaner Thomas Alva Edison. Bis dahin gab es in den meisten Wohnungen nur Kerzen und Petroleumlampen.



Lit. Mathias Jörg Müller-Michaelis, "Warum ist die Banane krumm?", 1999 Südwest Verlag, München, ISBN 3-517-07817-4

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